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Mediale Selbstüberlassungen, "es war 'halt gut gemeint" und andere Ausbildungsgrundhaltungen führten über Jahrzehnte immer mehr Blabla-Journalismus. Mehr Magazin weniger große Zeitungen sollte der Markt sein; hieß es. Heute versucht sich verzweifelt der Printbereich "neu zu definieren". Technische Ausrichtungen gäben ihnen die Chance. Tatsächlich fehlt die Qualität.
  
Das deutsche "Staatsfernsehen" kann nur noch mit restlos überteuerten Nachrichten Privatsender überbieten. Seichtigkeit hat sich eingepegelt. ARD- und ZDF-Filme setzen mit professionellem Equipment und entsprechenden Kosten Inhalte um, die sich eher nicht international verkaufen lassen. Filmförderung ist das nicht. Randnote: Würde man das Instrument der Filmförderung streichen, würde man fast den gesamten deutschen Filmmarkt streichen. Typisch deutsch. Wo kann man beantragen.
 
Die deutliche Zunahme an Bloggern hat nicht nur mit der wachsenden Verbreitung des technischen Hintergrunds zu tun. Wichtige Informationen werden heute oft von "Bürger-Journalisten" getwittert. Wer die Leser-Kommentare der Online-Zeitungen liest, weiß, wie weit die gewünschte Qualität der Medien entfert liegt.
 
Klassische Medien bauen weiter ab. Journalisten und Lehrer haben welchen Ruf? Warum? Es kann dafür gesorgt werden, das das in die Vergangenheit gehört.




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