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Kammern

Ein "kleines", aber ein sehr deutsches Thema. Deshalb paßt es allein schon in diese Darstellung. Mit Kammern sind selbstverständlich die Handwerkskammern und die Industrie- und Handelskammern (IHK) gemeint.
 
Ehemals gedacht als Hüter ihrer Zunft (tatsächlich!) stehen sie als Argumentationsverbände im politischen Raum. Das Zwangsmitglied, das Beiträge an die Kammer zu leisten hat, auch wenn der Handwerksbetrieb dadurch endgültig in die Pleite getrieben wird, kennt seine Kammer. Das ist das große Gebäude vor Ort mit Verwaltungsmitarbeitern, die Vorlagen und Prospekte aushändigen, die intern Quantitäten über ihre Leistung "hoch-kommunizieren". Alles wirkt so wie beim Finanzamt oder beim Arbeitsamt - resp. Arbeitsagentur. Gewollte deutsche Hässlichkeit in Sachen Unterstützung. Die dort Arbeitenden können nichts dafür! Es ist die Struktur.
 
 
Die Kammern können das Ausbildungsniveau in ihren Bereichen festlegen und es als Fachvertreter im Ausland als Vorbild empfehlen. Die Beitragsstrukturen müssen mit den Leistungen gekoppelt werden. Aus heutiger Sicht heißt das: drastische Senkungen.
 
 
 
 
 
 
 

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